ASTRO URANUS
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Das Weltgeschehen aus astrologischer Sicht

11. September 2001, 08.45 Manhattan New York / USA

Katastrophales, Unerhörtes ist geschehen. Ein menschenverachtendes Vorgehen erzeugte ein unvorstellbares Horrorzenario. Starke Oppositionen auf der Mondknotenachse zwischen Saturn-Jupiter am aufsteigenden Mondknoten, zu denen im Augenblick des Ereignisses der Mond u.a. als Auslöser hinzukam, sowie Pluto, Chiron, Mars und Nessus am absteigenden Mondknoten schufen eine stark angespannte kosmische Situation. Diese hält, abgesehen vom schnell weiterwandernden Mond, noch an.
 
Zu dieser von starken Spannungen belasteten Mondknotenachse kamen im Ereignismoment weitere Quadrate und Oppositionen hinzu:

  • die abnehmende Saturn-Pluto-Opposition,
  • das Merkur-Jupiter-Quadrat,
  • die Sonne je im Quadrat zu Saturn und Chiron sowie
  • ein Quadrat zwischen Pholus und Neptun.

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    Die Mondknotenachse Krebs-Steinbock befindet sich außerdem im gradgenauen Zulauf auf die Marsposition.
     
    Venus näherte sich im Ereignismoment (beim Einschlag des ersten Flugzeugs ins Welthandelszentrum) auf 18° Löwe einer gradgenauen Oppositionsstellung zu Uranus, der auf 21° rückläufig im Zeichen Wassermann stand und ein Trigon zum AC des Ereignismomentes bildete. Der Mond u.a. als Auslöser dieser Geschehnisse erreichte zu dieser Zeit 28° Zwillinge, näherte sich also der gradgenauen Opposition zu Mars auf 1° Steinbock.
     
    Dass bei einer solch starken Spannung am Himmel nicht früher Aufsehenerregendes geschah, lag daran, dass erst sämtliche Planeten in ihre Position einrücken mussten, um die Synchronizität für ein solch außergewöhnliches Ereignis zu vervollständigen.
     
    Bereits in unserer Vorschau auf das Jahr 2001 wiesen wir auf die ungewöhnlich zahlreichen und starken gegensätzlichen Aspekte hin. Wir hielten fest, dass die Konstellationen zur Zeit des Augustvollmondes darauf schließen lässt, dass sie dieses Jahr noch Ereignisse verschiedener Art nach sich ziehen und alte Krisenherde neu aufflackern lassen. Zwar wird man verhandeln, aber Mars bei Pluto im feurigen Schützezeichen und Saturn im Zwillingezeichen könnten auch die Gesprächsbereitschaft zum Erlöschen bringen. Wir verwiesen aber als Hoffnungsschimmer auf den Jupiter, der sich als Glücksplanet im gefühlvollen Krebs aufhält. Es wurden in der Jahresvorschau dann „großmütige Kompromisse... positive Kraft, aufbauendes Wirken und optimistische Haltung" als Rezept empfohlen, „um die internationale Krisensituation zu mildern", und wir hielten weiter fest: „Mars hält sich infolge Rückläufigkeit zwischen 15. Februar und 9. September im Schützezeichen auf und damit stets mehr oder weniger in der Nähe Plutos, was ihm und Pluto (und hoffentlich auch uns!) sehr viel Kraft verleiht, die aber im feurigen Schützezeichen auch leicht einmal überschießen kann, was leicht zu Schaden und bleibendem Nachteil gereichen könnte."
     
    Dieses Szenario hat sich leider nicht nur bewahrheitet, sondern in unvorstellbarer Weise selbst übertroffen. Es heisst dann weiter: „Gegen Ende November könnte es mit Venus, die ins Quadrat zur Konjunktion von Mars-Uranus läuft, in einigen Beziehungen kriseln, ja sogar böse Überraschungen geben, wenn nicht besondere Diplomatie erste Priorität hat - womöglich sogar auf internationaler Ebene."
     
    Soviel zu unserer Jahresvorschau 2001.
     
    Nun noch einige astrologische Auffälligkeiten: Der Aszendent von New York soll Zwillinge sein, jedenfalls ist New York eine Zwillingestadt, und es traf Zwillingstürme. „Zwillinge" ist das Zeichen, in dem sich derzeit Saturn aufhält, und im Ereignismoment (am 11.09.2001, 08.48 Uhr Est, Manhatten/New York) befand sich das Zwillingezeichen im 8. Haus, das u.a. als Verlusthaus bezeichnet wird!
     
    Wenn wir das Gründungshoroskop der USA zu diesen angespannten Konstellationen ansehen, wird verständlich, dass der finale Paukenschlag am Ende der spannungsgeladenen Mars-Pluto-Begegnung am Himmel die Vereinigten Staaten traf, denn im Vergleich der Tageskonstellation vom 11. September zum Gründungshoroskop der USA ergeben sich u.a. folgende Transitkonstellationen:
     
  • der Transit-Pluto steht auf der AC/DC-Achse (Zwillinge/Schütze) des Gründungshoroskops der USA
  • eine gradgenaue Konjunktion von Merkur zum Gründungs-Saturn auf 14° Waage (der Anschlag traf in erster Linie ein merkurisches Zentrum der Weltwirtschaft mit Zwillingstürmen!)
  • Transit-Neptun auf Pholus gradgenau am absteigenden Mondknoten
  • Transit-Sonne auf Neptun mit Schwarzmond der USA im Quadrat zum Gründungs-Mars einerseits und zum Transit-Chiron andererseits
  • Transit-Jupiter in Konjunktion Sonne/Jupiter des Gründungshoroskops und gleichzeitig im Quadrat zum Gründungs-Saturn und Transit-Merkur, etc. etc..

    Auch wenn sich momentan der ernste Saturn im Gesprächszeichen Zwillinge aufhält - die Lösung liegt mit Sicherheit in der Diplomatie, im Gespräch, und nicht in der Gewalt. Der Ernst der Stunde fordert aber Einsatz aller Kräfte des Verstandes und des Herzens. Tatsächlich ist sehr viel „positive Kraft und aufbauendes Wirken" heute von uns allen gefordert, denn es zeichnen sich, wie schon in unserer Jahresvorschau angedeutet, dieses Jahr noch einige Quadrataspekte ab, was zur weiteren Spirale der Gewalt führen könnte, aber nicht muss. Gewalt erzeugt bekanntlich leicht Gegengewalt, und eine weitere Eskalation wäre sicherlich fatal.

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    Trotzdem ist Hoffnung angesagt, denn am 11. September 2001 stand gleichzeitig auch Merkur zu Saturn im exakten Trigon. Das lässt auf klaren Kopf und kühles Denken und damit auf wirkliche Aufklärung der gesamten Hintergründe hoffen.
     
    Jupiter im gefühlvollen Krebs und im Trigon zu Pholus, dem Partnergestirn, ließ viele Millionen in aller Welt tiefes Bedauern und echte Erschütterung empfinden, und wohl noch nie in der Geschichte wurde einem Land so viel Beileid ausgesprochen aus so vielen Ländern, was aufzeigen dürfte, dass doch allmählich so etwas wie eine Weltgemeinschaft im Denken und Fühlen entsteht.
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